Bezirksauschuss 18 Untergiesing-Harlaching hat nach der Kommunalwahl die Arbeit aufgenommen

22. Mai 2026

Nach der Kommunalwahl und der konstituierenden Sitzung mit Neuwahl des Vorstandes hat der Bezirksausschuss 18 in der neuen Wahlperiode (2026 - 2032) die Arbeit aufgenommen.

Die wiedergewählte Vorsitzende Dr. Anais Schuster Brandis hat in einer Pressemitteilung den aktuellen Stand zusammengefasst.

Weitere Informationen dann auch auf der München-Homepage im Bezirksausschuss-RIS (Ratsinformationssystem).

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

PRESSEMITTEILUNG zur konstituierenden Sitzung des Bezirksausschusses 18 (Untergiesing-Harlaching) am Di, 19. Mai 2026

Einstimmig in Zeiten der Krise

Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching wählt Anais Schuster-Brandis von den Grünen erneut zur Vorsitzenden

** ** Am vergangenen Dienstag, 19. Mai konstituierte sich nach der Kommunalwahl im Mai der Bezirksausschuss (BA), das Stadtteilgremium des Bezirks 18 Untergiesing-Harlaching, wie gewohnt in der Harlachinger Einkehr. Nicht alle 25 Mitglieder waren gekommen. Zwei fehlten. Dafür zeigte sich das Plenum des 18. Bezirksausschusses bei seiner konstituierenden Sitzung besonders einmütig. Sie alle stimmten bei der Vorstandswahl für die bisherige BA-Chefin Anais Schuster-Brandis (Grüne). Auch die zweite Vorsitzende Heike Krämer (SPD) wurde einstimmig wiedergewählt. Das dritte Amt ging mit sehr großer Mehrheit ebenfalls an ein altbekanntes Gesicht: Ferdinand Brinkmöller (CSU) konnte wegen einer Erkrankung allerdings nicht am Plenum teilnehmen.

Fortsetzung . . .

Schuster-Brandis zeigte sich angesichts des Ergebnisses erfreut über „die Einheit der demokratischen Parteien“. In Zeiten der Krise sei deren Zusammenhalt im Viertel besonders wichtig. „Unsere harmonische Konstituierung ist ein guter Start für die Zusammenarbeit im Viertel in den nächsten sechs Jahren. Wir wollen im Bezirksausschuss für die Belange der Menschen da sein, und wollen besonders Räume für Begegnung schaffen und damit den Zusammenhalt stärken. Denn nur wenn alle dazugehören und alle zusammenhalten, können wir uns den Krisen der Gegenwart stellen. Gute Nachbarschaft und ein tolerantes Miteinander ist das beste Mittel gegen antidemokratische Tendenzen.“ Der Bezirksausschuss ist mit der Kommunalwahl im März 2026 im Durchschnitt deutlich jünger geworden, und gegen den Trend eines rückläufigen Frauenanteils in den Kommunalparlamenten in Bayern sind im Bezirksausschuss 18 nun mehr als die Hälfte der Mitglieder weiblich, mit ausgeglichener Besetzung quer durch die Fraktionen (13 Frauen, 11 Männer, bei vakanter AfD-Position). Jüngstes Mitglied ist Falko Punzmann von der Linken.

Die Grünen konnten, wie schon 2020, zehn Sitze gewinnen und bilden erneut die größte Fraktion. Die CSU liegt weiterhin mit sechs Mitgliedern auf Platz zwei. Die SPD erhielt vier Mandate, eines weniger als vor sechs Jahren, und die Linkspartei zog mit zwei Sitzen zum ersten Mal überhaupt in den BA Untergiesing-Harlaching ein. Jeweils ein Mitglied konnten FDP und Freie Wähler entsenden. Der Sitz der AfD blieb leer. Laut Schuster-Brandis hat ihn bis zur konstituierenden Sitzung noch niemand aus der Kandidatenliste angenommen.

Wie in der vergangenen Legislaturperiode gibt es sechs Unterausschüsse. Einige davon sind thematisch neu gruppiert. So gibt es nun „Kultur und Budget“ statt „Kultur, Sport und Vereine“. Zur Vorsitzenden wählte das Gremium Neumitglied Sarah Hölzl von den Grünen. „Umwelt und Klimaschutz“ wiederum heißt jetzt „Umwelt und öffentlicher Raum“. Anneke Steinmüller von der SPD, ebenfalls frisch im Gremium, wird fortan diese Themen betreuen. Clemens Baumgärtner von der CSU übernimmt den neu zugeschnittenen Unterausschuss „Vereine, Veranstaltungen und lokale Wirtschaft“. „Mobilität“, „Soziales, Bildung und Gesundheit“ sowie „Bau und Planung“ existieren weiterhin. Letzteren koordiniert nun Dietlind Alber von den Grünen, bisher stellvertretende Vorsitzende. Die beiden anderen Ausschüsse behalten mit Nobert Weigler (Grüne) und Helga Hügenell (SPD) ihre bisherige Leitung. Auch die Fraktionsvorsitzenden der jeweiligen Parteien stehen nun fest. Bei den Grünen übernehmen Ulrike Oehmen und Kilian Roth diese Aufgabe, bei der CSU Andreas Babor. Die SPD hat sich für Johannes Schlüter entschieden, die Linke für Simone Schirmer. Alisa Memmel von den Freien Wählern bildet mit Matthias Ott (FDP) eine Ausschussgemeinschaft ohne Vorsitz.

Kontakt: Dr. Anais Schuster Brandis

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